Stefan Merki wurde 1963 in Baden im Kanton Aargau geboren. Er lebt in München, hat die deutsche und die schweizerische Staatsbürgerschaft. Ausgebildet an der Hochschule der Künste in Berlin, spielte er am Schillertheater Berlin und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Seit 2001 gehört er zum Ensemble der Münchner Kammerspiele und unterrichtet an der Otto-Falckenberg-Schule.
Im Fernsehen war er in Tatort, Polizeiruf 110 und Grossstadtrevier zu sehen, im Kino in «Ludwig II.» (2012) und «Das Tagebuch der Anne Frank» (2016). 2025 gewann er den Schweizer Filmpreis als bester Hauptdarsteller für «Friedas Fall».
Stefan Merki als Richter Jacobi in «Könige der Nacht»
Im elften Zürcher «Tatort» «Könige der Nacht» (3. Mai 2026, 20:05 Uhr, SRF 1 und Das Erste) spielt Stefan Merki den Richter Dr. Urs Jacobi. Einer aus Zürichs Oberschicht, verheiratet, gut vernetzt. Und heimlich der Gönner von Ruben Jovanov, einem 22-jährigen Sexarbeiter aus Nordmazedonien, der ermordet wird.
Die Kommissarinnen Isabelle Grandjean (Anna Pieri Zuercher) und Tessa Ott (Carol Schuler) stossen auf Jacobi, als sie Rubens Kundenliste auswerten. Er war am Abend des Mordes bei Ruben. Was er zu verlieren hat, ist klar: seinen Ruf, sein Amt, seine Familie.
Merki spielt Jacobi nicht als Bösewicht. Eher als jemanden, der ein Machtgefälle aufgebaut hat und nun darin festhängt. Der Fall fragt, wie weit Status trägt, wenn das Justizsystem selbst unter Druck gerät.
Schweizer Filmpreis 2025 für «Friedas Fall»
Bekannt durch den Tatort ist Stefan Merki nicht erst seit «Könige der Nacht». 2025 gewann er den Schweizer Filmpreis als bester Hauptdarsteller für «Friedas Fall» — ein Film, in dem Rachel Braunschweig ebenfalls mitspielt. Beide gehören zum erweiterten Zürcher Tatort-Umfeld.
Aktuell dreht Stefan Merki für die dritte Staffel von «Die Kaiserin» bei Netflix.
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