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Portrait von Gregor Hasler, Schweizer Psychiater und Bestsellerautor
Promi-Ärzte Schweiz2026-05-30

Gregor Hasler — der Psychiater, der Darm und Hirn verbindet

Gregor Hasler ist Professor für Psychiatrie in Freiburg, Chefarzt und Bestsellerautor von «Die Darm-Hirn-Connection». Ein Portrait über Stress, Resilienz — und warum mentale Gesundheit auch für die Partnersuche zählt.

Foto: gregorhasler.ch
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Wer ist Gregor Hasler?

Gregor Hasler ist Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Freiburg (CH), Chefarzt im Freiburger Netzwerk für psychische Gesundheit sowie Neurowissenschaftler. Bekannt wurde er als Bestsellerautor von «Die Darm-Hirn-Connection», in dem er die Verbindung zwischen Darm, Psyche und Wohlbefinden allgemeinverständlich erklärt.

Wenn ein Professor für Psychiatrie ein Buch über den Darm schreibt, horcht das ganze Land auf. Gregor Hasler hat genau das getan — und damit einen Nerv getroffen. Sein Bestseller «Die Darm-Hirn-Connection» brachte ein Thema in die Wohnzimmer, über das vorher fast nur in Fachkreisen gesprochen wurde: Wie eng unser Bauchgefühl mit unserer Psyche zusammenhängt. Hasler gehört heute zu den bekanntesten Schweizer Stimmen, wenn es um Stress, Depression und mentale Gesundheit geht.

Wer ist Gregor Hasler?

Geboren 1968 in Basel, aufgewachsen in Luzern, studierte Gregor Hasler Medizin in Zürich. Seit Januar 2019 ist er ordentlicher Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Freiburg in der Schweiz. Gleichzeitig leitet er als Chefarzt im Freiburger Netzwerk für psychische Gesundheit die klinische Versorgung von Patientinnen und Patienten.

Hasler ist nicht nur Psychiater und Psychotherapeut, sondern auch Neurowissenschaftler. Seine Forschung dreht sich um das Zusammenspiel von sozialen, psychischen und biologischen Faktoren bei psychischen Erkrankungen — mit besonderem Fokus darauf, wie Stress Körper und Geist verändert. Vor seiner Freiburger Professur arbeitete er unter anderem an den Universitätskliniken in Zürich und Bern und forschte als Gastprofessor an der Icahn School of Medicine am Mount Sinai in New York.

«Die Darm-Hirn-Connection» — ein Bestseller mit Folgen

Der grosse öffentliche Durchbruch gelang Hasler mit seinem Buch «Die Darm-Hirn-Connection», erschienen im renommierten Klett-Cotta-Verlag. Darin beschreibt er, wie das sogenannte Mikrobiom — die Billionen Bakterien in unserem Darm — über die Darm-Hirn-Achse direkt mit unserer Stimmung, unserem Stresslevel und sogar mit dem Risiko für Depressionen verbunden ist.

Das Buch wurde zum Bestseller und mehrfach neu aufgelegt. Sein Erfolg liegt in einem einfachen Prinzip: Hasler übersetzt komplexe Forschung in alltagstaugliches Wissen. Statt im Fachjargon zu bleiben, erklärt er, was jede und jeder konkret tun kann — von der Ernährung über Bewegung bis zum Umgang mit Stress.

Mentale Gesundheit beginnt nicht erst im Kopf. Sie ist ein Zusammenspiel aus Körper, Ernährung, sozialen Beziehungen und der Art, wie wir mit Belastung umgehen.

Es blieb nicht beim einen Buch. Mit «Resilienz: Der Wir-Faktor» widmete sich Hasler der Frage, wie Menschen Krisen bewältigen — und betonte dabei die Rolle von Beziehungen und Gemeinschaft. In «Higher Self» wiederum beleuchtet er den umstrittenen Bereich der Psychedelika in der Psychotherapie. Ein roter Faden zieht sich durch sein Werk: psychische Gesundheit verständlich machen und entstigmatisieren.

Stress, Burnout, Resilienz — Themen, die jeden treffen

Was Hasler erforscht, betrifft Menschen im Schicht- und Rettungsdienst ganz besonders. Unregelmässige Arbeitszeiten, hohe Verantwortung und emotionale Dauerbelastung sind klassische Risikofaktoren für Burnout und Depression. Genau hier setzt Haslers Botschaft an: Resilienz ist kein angeborenes Talent, sondern etwas, das sich aufbauen lässt — durch Schlaf, Bewegung, Ernährung und vor allem durch tragfähige Beziehungen.

Dass er dabei auf das «Wir» setzt, ist kein Zufall. Soziale Verbundenheit ist einer der stärksten Schutzfaktoren für die Psyche. Wer Menschen um sich hat, die einen auffangen, kommt nachweislich besser durch belastende Phasen. Diese Erkenntnis hat auch eine sehr persönliche Dimension — und führt direkt zur Frage nach Partnerschaft und Nähe.

Mentale Gesundheit und die Suche nach Nähe

Haslers Forschung macht etwas deutlich, das im Dating-Kontext oft übersehen wird: Eine stabile Psyche ist die Basis für stabile Beziehungen. Wer den eigenen Stresspegel kennt, seine Grenzen wahrnimmt und gut für sich sorgt, geht entspannter und selbstbewusster auf neue Menschen zu. Das gilt im Alltag genauso wie bei der Partnersuche.

Gerade für Menschen aus dem Gesundheits- und Rettungswesen ist das relevant. Wer nach einem Zwölfstundendienst emotional ausgelaugt ist, hat selten Energie für oberflächlichen Smalltalk. Umso wertvoller ist ein Gegenüber, das diesen Alltag versteht. Wer neue Bekanntschaften sucht, profitiert davon, zuerst bei sich selbst anzusetzen: Resilienz, Selbstfürsorge und ein ehrlicher Umgang mit den eigenen Bedürfnissen sind die beste Vorbereitung auf eine Beziehung, die trägt.

Spezialisierte Plattformen helfen dabei, Menschen mit ähnlichem Lebensrhythmus zu finden. Auf Singles & Partnersuche im Sanitätswesen treffen sich Sanitäterinnen, Pflegende und Rettungskräfte, die wissen, was Schichtdienst und Belastung bedeuten — und für die ein verschobenes Date kein Affront, sondern Normalität ist.

Gregor Hasler vertieft: Bücher, Forschung und Privatleben

Wer einzelne Aspekte genauer nachlesen möchte, findet vertiefende Portraits in unseren Spezial-Beiträgen:

  • Gregor Hasler Bücher — «Die Darm-Hirn-Connection», «Resilienz: Der Wir-Faktor» und «Higher Self» im Überblick: worum es geht und warum sie so erfolgreich sind.
  • Gregor Hasler Forschung — was der Psychiatrie-Professor an der Universität Freiburg untersucht, von Stress und Resilienz bis zur Bildgebung des Gehirns.
  • Gregor Hasler Frau & privat — was über sein Privatleben bekannt ist (und was bewusst nicht) sowie was er über Beziehungen sagt.

Ein Brückenbauer zwischen Wissenschaft und Alltag

Gregor Hasler steht für eine moderne Psychiatrie, die Körper und Geist nicht trennt und die das Gespräch über mentale Gesundheit aus der Tabuzone holt. Als Professor, Chefarzt und Bestsellerautor erreicht er ein breites Publikum — und macht Mut, sich um die eigene psychische Gesundheit genauso zu kümmern wie um die körperliche.

Sein wichtigster Befund für alle, die nach Liebe suchen, ist im Grunde einfach: Wer in sich selbst investiert, investiert auch in jede künftige Beziehung. Weitere Portraits bekannter Schweizer Mediziner finden sich in unserer Übersicht Promi-Ärzte Schweiz. Und wer bereit ist für den nächsten Schritt, startet bei Blaulichtsingles.ch — der Partnersuche für Menschen aus Sanität, Feuerwehr und Polizei.

Quellen

Das Wichtigste

  • Gregor Hasler ist Professor für Psychiatrie an der Universität Freiburg (CH) und Chefarzt im Freiburger Netzwerk für psychische Gesundheit
  • Sein Bestseller «Die Darm-Hirn-Connection» machte die Verbindung von Darm, Psyche und Wohlbefinden einem breiten Publikum verständlich
  • Seine Kernthemen — Stress, Depression, Burnout und Resilienz — betreffen Menschen im Schicht- und Rettungsdienst besonders stark
  • Mentale Gesundheit und Selbstfürsorge sind auch die Basis für stabile Beziehungen und eine entspannte Partnersuche
  • Wer den eigenen Stresspegel versteht, geht selbstbewusster auf neue Bekanntschaften zu

Häufige Fragen

Tommy Honold

Tommy Honold

Gründer & Dating-Experte

Meisterkoch, Marine-Feldkoch, CEO — und seit 2008 der Mann hinter dem grössten Berufs-Dating-Netzwerk im DACH-Raum. Tommy Honold bringt mit blaulichtsingles.ch Polizisten, Feuerwehrleute und Sanitäter zusammen, die wissen, wie Schichtdienst wirklich klingt.