Hinter dem Bestsellerautor steht ein Wissenschaftler: Die Gregor Hasler Forschung dreht sich um die Frage, wie Stress Körper und Gehirn verändert. Als Professor an der Universität Freiburg verbindet er Neurowissenschaft, Psychotherapie und Klinik — und übersetzt seine Erkenntnisse anschliessend in allgemeinverständliche Bücher.
Gregor Hasler Forschung an der Universität Freiburg
Seit Januar 2019 ist Gregor Hasler ordentlicher Professor für Psychiatrie und Psychotherapie an der Universität Freiburg (CH). Gleichzeitig leitet er als Chefarzt im Freiburger Netzwerk für psychische Gesundheit die klinische Versorgung von Patientinnen und Patienten sowie die psychiatrische Forschungsabteilung.
Sein Forschungsfokus liegt auf dem Zusammenspiel von sozialen, psychischen und biologischen Faktoren bei psychischen Erkrankungen. Mit bildgebenden Verfahren wie MRI, PET und EEG untersucht seine Gruppe das Gehirn von Menschen mit stressabhängigen Störungen — mit besonderem Augenmerk auf die Botenstoffsysteme Glutamat und GABA.
Vom Basler Medizinstudium bis ans NIMH
Geboren 1968 in Basel, studierte Hasler Medizin an der Universität Zürich. Seine psychiatrische Weiterbildung führte ihn unter anderem nach Paris, London, Lausanne und Zürich. In Zürich wurde er vom renommierten Psychiatrie-Epidemiologen Jules Angst in der psychiatrischen Epidemiologie ausgebildet.
Von 2003 bis 2006 forschte Hasler am National Institute of Mental Health (NIMH) in den USA im Programm für affektive und Angststörungen. Diese internationale Station prägte seinen biologisch-neurowissenschaftlichen Zugang, den er später an die Universitätskliniken in Bern und schliesslich nach Freiburg brachte.
Stress, Resilienz — und warum das jeden betrifft
Was Hasler erforscht, betrifft Menschen im Schicht- und Rettungsdienst ganz besonders. Unregelmässige Arbeitszeiten, hohe Verantwortung und emotionale Dauerbelastung sind klassische Risikofaktoren für Burnout und Depression. Genau hier setzt seine Botschaft an: Resilienz ist kein angeborenes Talent, sondern etwas, das sich aufbauen lässt — durch Schlaf, Bewegung, Ernährung und tragfähige Beziehungen.
Diese Erkenntnisse verarbeitet Hasler auch in seinen populären Werken. Wer tiefer einsteigen will, findet einen Überblick in unserem Beitrag zu den Gregor Hasler Büchern.
Mentale Gesundheit als Basis für Nähe
Die Gregor Hasler Forschung macht etwas deutlich, das auch für die Partnersuche zählt: Eine stabile Psyche ist die Basis für stabile Beziehungen. Wer den eigenen Stresspegel kennt und gut für sich sorgt, geht selbstbewusster auf neue Menschen zu.
Für Menschen aus dem Gesundheits- und Rettungswesen ist das besonders wertvoll. Auf Singles & Partnersuche im Sanitätswesen treffen sich Sanitäterinnen, Pflegende und Rettungskräfte, die wissen, was Schichtdienst bedeutet. Wer für neue Bekanntschaften offen ist, profitiert von einem Gegenüber, das diesen Alltag aus eigener Erfahrung kennt.
Fazit
Gregor Hasler steht für eine moderne Psychiatrie, die Körper und Geist nicht trennt. Ein vollständiges Portrait des Forschers und Autors bietet unser Beitrag Gregor Hasler — der Psychiater, der Darm und Hirn verbindet.

