Monika Baumgartner spielt seit 2008 Lisbeth Gruber im «Bergdoktor». Im Interview mit t-online redet die 74-Jährige über das Älterwerden, den Tod und darüber, was danach kommt – oder eben nicht.
Monika Baumgartner: «Die Einschläge kommen näher»
Nächstes Jahr wird Monika Baumgartner 75. «Da ist es logisch, dass man sich damit beschäftigt», sagt sie. Die Schauspielerin, seit 2008 als Lisbeth Gruber im «Bergdoktor» zu sehen, macht daraus keinen Hehl: Sie weiss, dass sie im letzten Teil ihres Lebens steht.
Besonders spürbar wird das durch die Kollegen. Viele, mit denen sie über Jahre gearbeitet hat, leben nicht mehr. «Die Einschläge kommen näher», sagt Monika Baumgartner.
Katze nach 15 Jahren eingeschläfert
Vor Kurzem musste sie ihre Katze einschläfern lassen, die 15 Jahre bei ihr war. «Das war schlimm.» Wieder so ein Moment, in dem ihr klar wurde: «Der Tod ist allgegenwärtig.»
Glauben: hin- und hergerissen
Ob Monika Baumgartner an ein Leben nach dem Tod glaubt? «Ich glaube, man darf glauben, was einem hilft. Manchmal denke ich, da gibt es etwas. Dann wieder kommt mir das wie ein Schmarrn vor. Es schwankt, zumindest bei mir.»
Eine klare Antwort hat sie nicht. Dafür eine ehrliche.
Existenzangst? Fehlanzeige
Existenzängste hat Monika Baumgartner keine. Seit acht Jahren bezieht sie Rente, wird aber weiterhin gebucht und kann arbeiten. Das gibt ihr Ruhe.
In Staffel 19 des «Bergdoktors» hat ihre Serienfigur Lisbeth Gruber schon einen Sarg ausgesucht, was bei den Fans prompt Alarm ausgelöst hat. Monika Baumgartner selbst ist aber gesund und will bei der ZDF-Serie bleiben, solange es geht.
Monika Baumgartner im «Bergdoktor»: Weitermachen
Staffel 20 ist bestätigt, Lisbeth Gruber ist gesetzt. Und wer Monika Baumgartner kennt, weiss: Aufhören ist kein Thema, solange die Arbeit sie trägt.
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