Die Kamera läuft noch — aber in einer Woche ist Schluss. Anna Pieri Zuercher und Carol Schuler drehen in Zürich den 13. «Tatort». Und diesmal ermitteln sie in einer Branche, die selbst von echten Verbrechen lebt.
Anna Pieri Zuercher im 13. Tatort Zürich
Seit Mai 2026 wird in Zürich gedreht. Anna Pieri Zuercher steht als Kommissarin Isabelle Grandjean vor der Kamera, Carol Schuler als Feldweibel Tessa Ott. Der Titel: «TrueScaryTales». Drehschluss ist Mitte Juni 2026.
Mord in der True-Crime-Szene
Ein True-Crime-Content-Creator wird ermordet. Seine Schwester verschwindet kurz darauf. Grandjean und Ott ermitteln in einem Milieu, wo ständig aufgenommen und inszeniert wird — wo echtes Verbrechen und True-Crime-Content kaum noch auseinanderzuhalten sind.
Drehbuch: Adrian Illien aus Zug. Regie: Torsten C. Fischer, der schon mehrere Tatort-Folgen inszeniert hat. Produktion: C-Films Zürich.
Warum der Fall zu Anna Pieri Zuercher passt
Anna Pieri Zuercher kennt beide Seiten der Kamera. Mit ihrem Kurzfilm «Cherubs» gewann sie beim Hollywood Shortsfest 2026 zwei Preise: Best First-Time Filmmaker Short und Best Production Design.
In «TrueScaryTales» geht es um genau diese Frage: Wer inszeniert wen? Grandjean, die ermittelt — oder eine Szene, die den Fall längst vermarktet, bevor er gelöst ist? Das passt zu einer Schauspielerin, die selbst Regie geführt hat.
Schuldig zuerst
Bevor «TrueScaryTales» läuft, kommt Herbst 2026 der 12. Zürcher Tatort «Schuldig» — ebenfalls mit Anna Pieri Zuercher und Carol Schuler. Ein Rockerboss aus der Haft, seine tote Ex-Frau, ein verschwundenes Kind.
«TrueScaryTales» folgt danach — frühestens 2027 auf SRF und Das Erste.
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