Am Sonntag, 21. Juni 2026, läuft «Tatort: Blinder Fleck» als Sommer-Wiederholung auf Das Erste. Kritiker erinnern bei der Gelegenheit daran, was diese Folge auszeichnet. Carol Schuler als Kommissarin Tessa Ott und Anna Pieri Zuercher als Isabelle Grandjean seien «zur Avantgarde unserer Sonntagskrimi-Unterhaltung» aufgestiegen, schreibt kino.de am 18. Juni 2026. Nach elf gemeinsamen Fällen passt das Urteil.
Was die Kritiker an «Blinder Fleck» besonders loben
Der Fall dreht sich um drei Tote mit Kopfschüssen im Zürcher Oberland. Einzige Zeugin ist Ella, ein sechsjähriges Mädchen. Carol Schuler und Anna Pieri Zuercher spielen «sympathisch unterspielte» Kommissarinnen, so kino.de wörtlich. Kameramann Michael Saxer arbeitet mit Drohnenperspektiven, die eine bedrohliche Atmosphäre erzeugen. Für den Zürcher Tatort ist das optisch ungewohnt.
Die Stuttgarter Nachrichten attestierten den «Zürcher Kommissarinnen in Topform» schon bei der Erstausstrahlung 2023. Nach elf Fällen wirkt das Duo eingespielt, ohne erkennbare Reibung.
Kleine Schwächen, solide Stärke
kino.de benennt auch Schwächen: Die Auflösung sei früh erkennbar, das Tempo stellenweise schleppend, ein gleichförmiger Soundteppich im Hintergrund ermüdend. An «Könige der Nacht» kommt «Blinder Fleck» qualitativ nicht heran. Die zehnte Folge des Duos hatte im Mai 2026 über sieben Millionen Zuschauer.
Trotzdem nennt kino.de die Episode «solide Unterhaltung», mit mehr Substanz als fast alle Folgen des früheren Schweizer Tatort-Teams.
Im Herbst 2026 kehren Carol Schuler und Anna Pieri Zuercher mit «Schuldig» zurück, dem zwölften Zürcher Tatort.




