Carol Schuler liebt den freien Fall. Anna Pieri Zuercher hat Höhenangst. Zusammen bilden sie das Tatort-Duo, das mehr Action will — und mehr Risiko.
«Tatort» Zürich: Carol Schuler und der freie Fall
Carol Schuler hat keine Höhenangst. Im Gegenteil. Im TV Movie-Interview anlässlich des elften Zürcher «Tatorts» «Könige der Nacht» verriet die Kommissarin Tessa Ott, dass sie für einen anderen Film in Köln zehn Meter in die Tiefe gesprungen ist, gesichert, aber im freien Fall.
«Das habe ich geliebt», sagte Carol Schuler.
Anna Pieri Zuercher ist da ganz anders gestrickt. «Ich habe leider Höhenangst. Deswegen ist es für mich nicht allzu lustig, solche Stunts zu machen.» Trotzdem nehme sie Stuntarbeit gerne an. Das Duo arbeitet mit Oliver Keller zusammen, einem Stuntman mit Hollywood-Erfahrung.
Carol Schuler will mehr Action im «Tatort»
«Im «Tatort» wird häufig sehr viel geredet und gedacht. Wenn wir uns bewegen dürfen, dann freuen wir uns», sagte Carol Schuler. Anna Pieri Zuercher stimmte zu. Beide wünschten sich am liebsten mehr Actionszenen.
Für Carol Schuler passt das zur Rolle: «Ich bin auf jeden Fall für mehr Stunts. Erstens, weil es unfassbar viel Spass macht, und zweitens, weil wir sehr gute Stuntleute in der Schweiz haben. Am liebsten würde ich meine Stunts selbst machen.»
Bis zu einem gewissen Grad darf sie das auch. Wenn es zu gefährlich wird, übernehmen die Profis.
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«Schnell konsumierbar ist der Tod jeder Kunst»
Carol Schuler ist keine Verfechterin leichter Unterhaltung.
«Schnell konsumierbare Inhalte sind der Tod jeder Kunst. Ab und zu muss man auch mal was wagen, sonst macht der Job irgendwann keinen Spass mehr», sagte Carol Schuler im selben Interview.
Schuler und Zuercher spielen den Zürcher «Tatort» nicht nur als Kommissarinnen. Sie reden mit bei Drehbüchern, Themen, Figuren. Elf Fälle, und immer wieder neu.
Im Herbst 2026 kehrt das Duo mit «Schuldig» zurück, dem zwölften Zürcher Fall.
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