Wenn man über den bekanntesten Hausarzt der Deutschschweiz spricht, kommt man an einem Ort nicht vorbei: der Thomas Kissling Praxis in Mühleberg. Über drei Jahrzehnte war diese Hausarztpraxis im Kanton Bern das Fundament, auf dem Thomas Kissling später zum vertrauten «Puls»-Gesicht des Schweizer Fernsehens wurde.
Seine Geschichte zeigt, wie aus jahrzehntelanger Arbeit am Patienten echtes Vertrauen wächst — und warum genau dieses Vertrauen auch dann zählt, wenn es nicht um Medizin geht, sondern um Nähe und die Suche nach passenden Bekanntschaften.
Die Thomas Kissling Praxis in Mühleberg
Seit 1988 führte Thomas Kissling seine eigene Hausarztpraxis in Mühleberg im Kanton Bern. Es war kein Zufall, dass die Praxis im selben Jahr entstand, in dem er den Facharzttitel für Allgemeine Innere Medizin (FMH) erwarb. Davor — bereits 1981 — hatte er das Staatsexamen als Arzt abgelegt und in mehreren Disziplinen klinische Erfahrung gesammelt.
In der Thomas Kissling Praxis stand die ganzheitliche Betreuung im Zentrum: Patientinnen und Patienten wurden mit ihren körperlichen und seelischen Bedürfnissen ernst genommen, über Jahre begleitet und auf Augenhöhe beraten. Diese Bodenständigkeit prägte Kisslings Bild in der Öffentlichkeit — er war nie der abgehobene Spezialist, sondern der Arzt von nebenan.
Vom Praxisalltag zum «Puls»-Hausarzt
Genau diese Praxiserfahrung machte Thomas Kissling glaubwürdig, als ihn SRF 2008 als «Puls-Hausarzt» vor die Kamera holte. Wer den ganzen Menschen im Blick behält statt nur ein einzelnes Organ, kann später Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern Gesundheit verständlich erklären. Zehn Jahre lang, von 2008 bis 2018, war er das medizinische Gesicht der Gesundheitssendung — die ganze Geschichte dazu im Beitrag Thomas Kissling Puls: 10 Jahre, 337 Sendungen.
Dass er das Fernsehen mit der Praxis koppelte, war für ihn keine Marketing-Frage, sondern Haltung: Den Job des «Puls-Hausarztes» könne nur jemand machen, der selbst aktiv in der Praxis stehe. Mehr dazu im Porträt Thomas Kissling: der «Puls»-Hausarzt von SRF.
Glaubwürdigkeit kam bei Kissling immer aus der echten Arbeit am Patienten — nicht aus dem Studiolicht. Die Praxis war das Fundament, das Fernsehen nur der Verstärker.
Lehre und Pensionierung
Zur Arbeit am Krankenbett kam die Lehre: Kissling ist Dozent für Hausarztmedizin an der Universität Bern und gibt sein Wissen an die nächste Generation weiter. Hausarztmedizin sichtbar und attraktiv zu machen, war ihm immer ein Anliegen.
Ende 2018 ging Thomas Kissling in Pension und gab seine Praxis auf — konsequenterweise beendete er zur gleichen Zeit sein «Puls»-Engagement. Der Praxisstandort Mühleberg verschwand damit nicht: Die hausärztliche Versorgung wird in einer Gemeinschaftspraxis weitergeführt, in der die ganzheitliche Betreuung der Region erhalten bleibt.
Was die Thomas Kissling Praxis über Nähe lehrt
In der Thomas Kissling Praxis ging es immer um dasselbe: Vertrauen, Verständlichkeit und echte Nähe. Genau diese drei Werte entscheiden auch darüber, ob aus einem ersten Kontakt eine echte Beziehung wird.
Wer im Sanitäts- und Gesundheitswesen arbeitet, kennt die Hürden bei der Partnersuche: Schichtdienst, Pikett, Nachtwachen. Ein abgesagtes Date ist hier kein böser Wille, sondern Berufsrealität. Wer gezielt nach Bekanntschaften mit Menschen sucht, die diesen Takt teilen, ist auf Blaulichtsingles.ch besser aufgehoben als in der breiten Masse. Wer das Kennenlernen unter Medizinern spannender findet, liest Arzt-Dating zwischen Klinik und Couch.
So wie Thomas Kissling in seiner Praxis Medizin nahbar gemacht hat, geht es bei der Partnersuche im Gesundheitswesen um Nahbarkeit: ehrlich kommunizieren, was der Beruf bedeutet, und ein Gegenüber finden, das diesen Alltag mitträgt.

