Wenn jemand «Thomas Kissling Puls» googelt, sucht er meist dieselbe Antwort: Wie lange war dieser Arzt eigentlich im Schweizer Fernsehen? Die Verbindung Thomas Kissling Puls steht in der Deutschschweiz für über ein Jahrzehnt Gesundheitsaufklärung. Bei «Puls» war Thomas Kissling zehn Jahre lang der Hausarzt der Nation — der ruhige, geduldige Arzt, der die Fragen des Publikums ernst nahm und medizinische Themen so erklärte, dass sie am Küchentisch verstanden wurden.
Seine Geschichte bei der SRF-Gesundheitssendung ist mehr als eine Fernsehkarriere. Sie zeigt, wie aus Glaubwürdigkeit Vertrauen wird — und warum genau dieses Vertrauen auch dann zählt, wenn es nicht um Medizin geht, sondern um Nähe und die Suche nach passenden Bekanntschaften.
Thomas Kissling Puls: 337 Sendungen in zehn Jahren
Am 7. August 2008 hatte Thomas Kissling seinen ersten Auftritt als «Puls»-Hausarzt in der SRF-Gesundheitssendung «Puls». Was als Expertenrolle begann, wurde zur festen Institution: Über zehn Jahre war er in insgesamt 337 Sendungen zu sehen und damit das vertraute medizinische Gesicht des Formats. Seinen letzten Auftritt als Experte hatte er am 11. Juni 2018.
Seine Aufgabe war so einfach wie anspruchsvoll: dem Publikum auf offene Fragen konkrete, alltagstaugliche Antworten geben. Statt mit Fachlatein zu beeindrucken, übersetzte Kissling komplizierte Sachverhalte in eine Sprache, die jeder versteht. Vorsorge, Beschwerden, Behandlungen, heikle Themen — er verhandelte alles sachlich, ruhig und nahbar.
Warum die Rolle bei «Puls» so besonders war
«Puls» gehört zu den Klassikern des Schweizer Fernsehens und informiert seit Jahrzehnten Woche für Woche über Gesundheitsthemen. Dass ein einzelner Hausarzt über ein Jahrzehnt das wiederkehrende Gesicht dieses Magazins sein durfte, sagt viel über Kisslings Glaubwürdigkeit aus. Sie kam nicht aus dem Studiolicht, sondern aus seiner Praxis in Mühleberg — mehr dazu im Porträt Thomas Kissling: der «Puls»-Hausarzt von SRF und im Detail zur Thomas Kissling Praxis in Mühleberg.
Kisslings Stärke war nie nur das Wissen, sondern die Übersetzung: Er machte Medizin nahbar, ohne sie zu verflachen. Vertrauen entsteht dort, wo Kompetenz auf echte Verständlichkeit trifft.
Der Abschied — und das Radio danach
Am 11. Juni 2018 verabschiedete sich Thomas Kissling nach 337 Sendungen vom «Puls»-Publikum. Seine Begründung war typisch für ihn: Den Job des «Puls»-Hausarztes könne nur jemand machen, der selbst aktiv in der Praxis stehe. Da er seine Praxis Ende 2018 aufgab, war es für ihn logisch, auch das Fernsehengagement zu beenden. Einen festen Nachfolger als «Puls»-Hausarzt gab es nicht.
Ganz weg vom Mikrofon war er damit aber noch nicht: Bis Ende 2018 war Kissling jeweils montags im «Ratgeber» auf Radio SRF 1 zu hören. Erst mit dem Jahreswechsel zog er sich endgültig aus dem öffentlichen Gesundheitsjournalismus zurück.
Was «Puls» mit Dating zu tun hat
Auf den ersten Blick nichts — auf den zweiten erstaunlich viel. Kisslings Wirkung bei «Puls» beruhte auf drei Dingen: Verständlichkeit, Geduld und echte Nähe. Genau diese drei Werte entscheiden auch darüber, ob aus einem ersten Kontakt eine echte Beziehung wird.
Wer im Sanitäts- und Gesundheitswesen arbeitet, kennt die Hürden bei der Partnersuche aus dem eigenen Alltag: Schichtdienst, Pikett, Nachtwachen. Ein abgesagtes Date ist hier kein böser Wille, sondern Berufsrealität. Wer gezielt nach Bekanntschaften mit Menschen sucht, die diesen Takt teilen, ist auf Blaulichtsingles.ch besser aufgehoben als in der breiten Masse. Wer das Kennenlernen unter Medizinern spannender findet, liest Arzt-Dating zwischen Klinik und Couch.
So wie Thomas Kissling bei «Puls» Gesundheit nahbar gemacht hat, geht es bei der Partnersuche im Gesundheitswesen um Nahbarkeit: ehrlich kommunizieren, was der Beruf bedeutet, und ein Gegenüber finden, das diesen Alltag mitträgt.

