Kurz gesagt: Bei der Kantonspolizei Zürich verdienen angehende Polizistinnen und Polizisten während der Polizeischule brutto CHF 5'892 bis 6'866 im Monat, nach der eidgenössischen Berufsprüfung CHF 6'431 bis 7'461 — jeweils plus Dienstzulagen. Über die Kantone hinweg reicht der durchschnittliche Jahreslohn von rund CHF 95'000 in Zürich bis etwa CHF 70'700 in Graubünden. Massgeblich sind neben dem Kanton vor allem Erfahrung, Funktion und Zulagen für Nacht- und Wochenenddienst.
Was Polizisten in der Schweiz verdienen
Der Polizeiberuf gehört in der Schweiz zu den Berufen, bei denen schon die Ausbildung ordentlich bezahlt wird. Wer sich für den Weg in Uniform interessiert, findet allerdings selten klare Zahlen, weil jeder Kanton sein eigenes Lohnreglement hat. Die belastbarste Orientierung liefern die offiziellen Angaben der grossen Korps. Bei der Kantonspolizei Zürich reicht der Brutto-Monatslohn je nach Phase und Eintrittsalter von rund CHF 5'892 bis 7'461, dazu kommen Dienstzulagen und in der Regel ein 13. Monatslohn.
Anders als in vielen Lehrberufen ist der Ausbildungslohn hier kein symbolisches Taschengeld, sondern ein vollwertiges Einkommen ab dem ersten Tag der Polizeischule.
Lohn während Ausbildung und nach der Berufsprüfung
Bei der Kantonspolizei Zürich staffelt sich der Brutto-Monatslohn nach Ausbildungsphase und Eintrittsalter:
- Während der Polizeischule (ZHPS): CHF 5'892 – 6'866
- Im Praxisjahr / am Flughafen: CHF 6'087 – 7'061 plus Dienstzulagen
- Nach bestandener eidgenössischer Berufsprüfung: CHF 6'431 – 7'461 plus Dienstzulagen
Das Eintrittsalter spielt eine Rolle, weil ältere Quereinsteiger mit Berufserfahrung höher eingestuft werden als junge Einsteiger direkt nach der Lehre oder Matura. Im Kanton Freiburg etwa liegt der Ausbildungslohn bei rund CHF 5'075 brutto (ausbezahlt in 13 Löhnen), zuzüglich CHF 415 pro unterhaltsberechtigtem Kind. Auch Basel-Stadt vergütet die Ausbildung nach einer eigenen Lohnklasse. Der genaue Betrag steht immer im Lohnreglement des jeweiligen Korps.







