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Schweizer Polizistin in Uniform vor einem Polizeifahrzeug bei Abenddämmerung
polizei2026-07-03

Polizei Gehalt Schweiz: Was Polizisten wirklich verdienen

Was verdient man bei der Polizei in der Schweiz? Löhne von der Polizeischule bis nach der eidgenössischen Berufsprüfung, der grosse Kantonsvergleich und was von den CHF 5'892 bis 7'461 brutto netto übrig bleibt.

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Wie viel verdient ein Polizist in der Schweiz?

Bei der Kantonspolizei Zürich liegt der Brutto-Monatslohn während der Polizeischule je nach Eintrittsalter bei CHF 5'892 bis 6'866, im Praxisjahr bei CHF 6'087 bis 7'061 und nach bestandener eidgenössischer Berufsprüfung bei CHF 6'431 bis 7'461, jeweils plus Dienstzulagen. Über die Kantone gerechnet reicht der durchschnittliche Jahreslohn von rund CHF 95'000 im Kanton Zürich bis etwa CHF 70'700 in Graubünden. Der Kanton, die Erfahrung und die Zulagen für Nacht- und Wochenenddienst machen den grössten Unterschied.

Was Polizisten in der Schweiz verdienen

Der Polizeiberuf gehört in der Schweiz zu den Berufen, bei denen schon die Ausbildung ordentlich bezahlt wird. Wer sich für den Weg in Uniform interessiert, findet allerdings selten klare Zahlen, weil jeder Kanton sein eigenes Lohnreglement hat. Die belastbarste Orientierung liefern die offiziellen Angaben der grossen Korps. Bei der Kantonspolizei Zürich reicht der Brutto-Monatslohn je nach Phase und Eintrittsalter von rund CHF 5'892 bis 7'461, dazu kommen Dienstzulagen und in der Regel ein 13. Monatslohn.

Anders als in vielen Lehrberufen ist der Ausbildungslohn hier kein symbolisches Taschengeld, sondern ein vollwertiges Einkommen ab dem ersten Tag der Polizeischule.

Lohn während Ausbildung und nach der Berufsprüfung

Bei der Kantonspolizei Zürich staffelt sich der Brutto-Monatslohn nach Ausbildungsphase und Eintrittsalter:

  • Während der Polizeischule (ZHPS): CHF 5'892 – 6'866
  • Im Praxisjahr / am Flughafen: CHF 6'087 – 7'061 plus Dienstzulagen
  • Nach bestandener eidgenössischer Berufsprüfung: CHF 6'431 – 7'461 plus Dienstzulagen

Das Eintrittsalter spielt eine Rolle, weil ältere Quereinsteiger mit Berufserfahrung höher eingestuft werden als junge Einsteiger direkt nach der Lehre oder Matura. Im Kanton Freiburg etwa liegt der Ausbildungslohn bei rund CHF 5'075 brutto (ausbezahlt in 13 Löhnen), zuzüglich CHF 415 pro unterhaltsberechtigtem Kind. Auch Basel-Stadt vergütet die Ausbildung nach einer eigenen Lohnklasse. Der genaue Betrag steht immer im Lohnreglement des jeweiligen Korps.

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Kantonsvergleich: Wo Polizisten am meisten verdienen

Beim Lohn gibt es in der Schweiz grosse kantonale Unterschiede. An der Spitze steht der Kanton Zürich mit einem durchschnittlichen Jahreslohn von rund CHF 95'000, das Schlusslicht bildet Graubünden mit etwa CHF 70'700 im Jahr. Zwischen diesen beiden Polen liegen fast CHF 25'000 pro Jahr, allein wegen des Kantons.

Der Lohn setzt sich dabei aus mehreren Grössen zusammen: Grundlohn, Erfahrungsstufen, Funktion – also dem Dienstgrad und Aufgabenbereich – und Zulagen. Wer den Beruf ins Auge fasst, sollte deshalb weniger auf einen einzelnen Durchschnittswert schauen als auf das konkrete Lohnreglement der Kantons- oder Stadtpolizei, bei der er sich bewerben möchte.

Dienstzulagen und 13. Monatslohn

Der Grundlohn ist nur die halbe Wahrheit. Polizeiarbeit findet rund um die Uhr statt, und dafür gibt es Zulagen: für Nachtdienst, Wochenend- und Feiertagsarbeit sowie für Pikett. Diese Zuschläge erhöhen den effektiven Monatsverdienst spürbar und fallen umso stärker ins Gewicht, je mehr eine Person im unregelmässigen Schichtdienst arbeitet.

Dazu kommt der in der Schweiz übliche 13. Monatslohn. Rechnet man Grundlohn, Zulagen und 13. zusammen, liegt das reale Jahreseinkommen einer erfahrenen Polizistin oder eines Polizisten je nach Kanton und Einsatzprofil deutlich über dem reinen Grundlohn.

Was netto übrig bleibt

Vom Bruttolohn gehen in der Schweiz die Sozialabzüge ab: AHV/IV/EO, die berufliche Vorsorge (Pensionskasse), die Arbeitslosenversicherung und je nach Kanton weitere Beiträge. Die Krankenkasse zahlt man in der Schweiz separat und privat, sie ist nicht im Lohnabzug enthalten. Als grobe Faustregel bleiben vom Brutto rund 80 bis 85 Prozent als Nettolohn, bevor Steuern über die separate Steuerrechnung fällig werden.

Unter dem Strich ist der Polizeilohn für Schweizer Verhältnisse solide und vor allem sicher: ein planbares Einkommen mit gutem Einstieg, Zulagen und einem stabilen Arbeitsverhältnis.

Polizeiberuf und Partnersuche

Wer bei der Polizei arbeitet, bringt Eigenschaften mit, die auch privat zählen: Verlässlichkeit, einen kühlen Kopf in stressigen Momenten und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Die Kehrseite sind unregelmässige Arbeitszeiten und Pikettdienste, die Verabredungen erschweren und für Bekanntschaften ausserhalb des Korps wenig Raum lassen.

Genau dafür gibt es blaulichtsingles.ch: das Netzwerk für Bekanntschaften unter Menschen aus Polizei, Feuerwehr und Sanität, die den Schichtalltag aus eigener Erfahrung kennen. Wer jemanden sucht, der den Beruf versteht, findet hier Gleichgesinnte, statt lange erklären zu müssen, warum das Wochenende schon wieder verplant ist.

Datenbasis: Löhne der Kantonspolizei Zürich nach Eintrittsalter (zh.ch, offiziell, Stand 2026): Polizeischule CHF 5'892–6'866, Praxisjahr CHF 6'087–7'061, nach eidg. Berufsprüfung CHF 6'431–7'461, je plus Dienstzulagen. Kantonsvergleich (Durchschnittsjahreslohn): Zürich rund CHF 95'000, Graubünden rund CHF 70'700. Ausbildungslohn Freiburg CHF 5'075 (13 Löhne) plus CHF 415 pro Kind.

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Das Wichtigste

  • Schon die Ausbildung wird gut bezahlt: Bei der Kantonspolizei Zürich gibt es während der Polizeischule CHF 5’892 bis 6’866 brutto im Monat, nach der eidgenössischen Berufsprüfung CHF 6’431 bis 7’461 plus Zulagen.
  • Der Kanton entscheidet mit: Zwischen Zürich (rund CHF 95’000 Jahreslohn) und Graubünden (rund CHF 70’700) liegen fast CHF 25’000 pro Jahr.
  • Zulagen und 13. Monatslohn zählen: Nacht-, Wochenend- und Pikettzuschläge erhöhen den effektiven Verdienst deutlich über den Grundlohn hinaus.

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Tommy Honold

Tommy Honold

Gründer & Dating-Experte

Meisterkoch, Marine-Feldkoch, CEO — und seit 2008 der Mann hinter dem grössten Berufs-Dating-Netzwerk im DACH-Raum. Tommy Honold bringt mit blaulichtsingles.ch Polizisten, Feuerwehrleute und Sanitäter zusammen, die wissen, wie Schichtdienst wirklich klingt.

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