Polizist werden in der Schweiz: der Weg im Überblick
Der Weg in den Polizeiberuf ist in der Schweiz klar geregelt, auch wenn ihn jeder Kanton in Details anders ausgestaltet. Am Anfang steht die Bewerbung bei einer Kantons- oder Stadtpolizei, es folgt ein mehrstufiges Auswahlverfahren, danach die Ausbildung an einer regionalen Polizeischule und am Ende die eidgenössische Berufsprüfung. Wer sie besteht, trägt den eidgenössischen Fachausweis Polizist/in, der landesweit anerkannt ist.
Anders als in vielen anderen Ländern ist die Ausbildung von Anfang an bezahlt und schliesst mit einem eidgenössisch geregelten Abschluss ab.
Die Voraussetzungen
Die genauen Anforderungen legt jedes Korps selbst fest, in den Grundzügen ähneln sie sich aber überall:
- Schweizer Bürgerrecht
- Mindestalter von rund 20 Jahren
- abgeschlossene drei- oder vierjährige Berufsausbildung oder eine Matura
- Führerausweis Kategorie B
- einwandfreier Leumund und geordnete finanzielle Verhältnisse
- körperliche und gesundheitliche Eignung
- Bestehen von Sporttest, Eignungsabklärung und medizinischer Untersuchung
Wer diese Punkte erfüllt, kann sich bewerben. Sinnvoll ist es, vorab die Kriterien des Wunschkorps genau zu lesen, weil etwa Anforderungen an Sehkraft, Körpergrösse oder Schwimmfähigkeit von Kanton zu Kanton abweichen können.







