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Angehende Schweizer Polizistin im Training an einer Polizeischule
polizei2026-07-03

Polizist werden in der Schweiz: Weg, Voraussetzungen & Ausbildung

Polizist werden in der Schweiz: die Voraussetzungen, der Weg über die Polizeischule zur eidgenössischen Berufsprüfung und wie die Bewerbung beim Korps abläuft. Der Überblick für alle, die den Schritt in Uniform planen.

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Wie wird man in der Schweiz Polizist?

Der Weg führt über eine Bewerbung bei einer Kantons- oder Stadtpolizei, ein mehrstufiges Assessment und die ein- bis zweijährige Ausbildung an einer regionalen Polizeischule. Sie schliesst mit der eidgenössischen Berufsprüfung und dem eidgenössischen Fachausweis Polizist/in ab. Vorausgesetzt werden in der Regel das Schweizer Bürgerrecht, ein Mindestalter von rund 20 Jahren, eine abgeschlossene Berufsausbildung oder Matura, der Führerausweis Kategorie B sowie das Bestehen von Sport-, Eignungs- und medizinischen Tests.

Polizist werden in der Schweiz: der Weg im Überblick

Der Weg in den Polizeiberuf ist in der Schweiz klar geregelt, auch wenn ihn jeder Kanton in Details anders ausgestaltet. Am Anfang steht die Bewerbung bei einer Kantons- oder Stadtpolizei, es folgt ein mehrstufiges Auswahlverfahren, danach die Ausbildung an einer regionalen Polizeischule und am Ende die eidgenössische Berufsprüfung. Wer sie besteht, trägt den eidgenössischen Fachausweis Polizist/in, der landesweit anerkannt ist.

Anders als in vielen anderen Ländern ist die Ausbildung von Anfang an bezahlt und schliesst mit einem eidgenössisch geregelten Abschluss ab.

Die Voraussetzungen

Die genauen Anforderungen legt jedes Korps selbst fest, in den Grundzügen ähneln sie sich aber überall:

  • Schweizer Bürgerrecht
  • Mindestalter von rund 20 Jahren
  • abgeschlossene drei- oder vierjährige Berufsausbildung oder eine Matura
  • Führerausweis Kategorie B
  • einwandfreier Leumund und geordnete finanzielle Verhältnisse
  • körperliche und gesundheitliche Eignung
  • Bestehen von Sporttest, Eignungsabklärung und medizinischer Untersuchung

Wer diese Punkte erfüllt, kann sich bewerben. Sinnvoll ist es, vorab die Kriterien des Wunschkorps genau zu lesen, weil etwa Anforderungen an Sehkraft, Körpergrösse oder Schwimmfähigkeit von Kanton zu Kanton abweichen können.

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Die Bewerbung und das Assessment

Beworben wird sich direkt bei der Kantons- oder Stadtpolizei. Danach durchläuft man ein mehrstufiges Assessment: Sporttest, schriftliche und psychologische Eignungstests, ein oder mehrere Gespräche und eine medizinische Untersuchung. Dieses Verfahren ist bewusst anspruchsvoll, weil das Korps sicher sein will, dass Belastbarkeit, Integrität und Teamfähigkeit stimmen.

Wer alle Stufen besteht, wird für die nächste startende Polizeischule aufgeboten. Die Zeit zwischen Bewerbung und Ausbildungsbeginn kann einige Monate dauern, weil die Schulen in festen Jahrgängen starten.

Die Polizeischule und die eidgenössische Berufsprüfung

Die Grundausbildung dauert je nach Kanton und Modell ein bis zwei Jahre und findet an einer der regionalen Polizeischulen statt. Auf dem Programm stehen Rechtskunde, Einsatztaktik, Verkehr, Kriminalistik, Schiessen, Selbstverteidigung sowie viel Praxis. Sie schliesst mit der eidgenössischen Berufsprüfung ab, die zum eidgenössischen Fachausweis Polizist/in führt.

Was man während dieser Zeit verdient und wie sich der Lohn nach dem Abschluss entwickelt, steht ausführlich im Artikel Polizei Gehalt Schweiz. Kurz gesagt: Der Ausbildungslohn ist ein vollwertiges Einkommen, nicht bloss eine Aufwandsentschädigung.

Nach dem Abschluss

Mit dem Fachausweis in der Tasche beginnt der eigentliche Polizeidienst, meist im uniformierten Ordnungs- und Sicherheitsdienst. Von dort stehen viele Wege offen: Verkehrspolizei, Kriminalpolizei, Spezialeinheiten, Ausbildung oder Führungslaufbahn. Weiterbildungen und interne Selektionen entscheiden, in welche Richtung es geht. Wie die Ränge von Aspirant bis Oberst aufgebaut sind und wovon der Aufstieg abhängt, zeigt der Artikel Polizei Dienstgrade Schweiz.

Der Beruf und das Privatleben

So klar der berufliche Weg ist, so unregelmässig wird der Alltag danach. Schicht- und Pikettdienst, Nacht- und Wochenendeinsätze gehören dazu und machen Verabredungen und neue Bekanntschaften ausserhalb des Korps schwierig. Viele, die den Beruf ergreifen, kennen das Gefühl, immer wieder absagen zu müssen.

blaulichtsingles.ch wurde für genau diese Situation gebaut: das Netzwerk für Bekanntschaften unter Menschen aus Polizei, Feuerwehr und Sanität, die den Schichtalltag verstehen, weil sie selbst darin stecken. Wer den Beruf wählt, muss dabei das Privatleben nicht aufgeben.

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Das Wichtigste

  • Klar geregelter Weg: Bewerbung beim Korps, mehrstufiges Assessment, ein- bis zweijährige Polizeischule und Abschluss mit der eidgenössischen Berufsprüfung zum Fachausweis Polizist/in.
  • Die Grundvoraussetzungen: Schweizer Bürgerrecht, rund 20 Jahre Mindestalter, abgeschlossene Berufsausbildung oder Matura, Führerausweis Kategorie B und bestandene Sport-, Eignungs- und Medizintests.
  • Bezahlte Ausbildung: Anders als in vielen Berufen ist der Ausbildungslohn ein vollwertiges Einkommen ab dem ersten Tag der Polizeischule.

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Tommy Honold

Tommy Honold

Gründer & Dating-Experte

Meisterkoch, Marine-Feldkoch, CEO — und seit 2008 der Mann hinter dem grössten Berufs-Dating-Netzwerk im DACH-Raum. Tommy Honold bringt mit blaulichtsingles.ch Polizisten, Feuerwehrleute und Sanitäter zusammen, die wissen, wie Schichtdienst wirklich klingt.

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